Anmeldung Salzmanncup online

Die erste Wettbewerbsausschreibung wurde veröffentlicht

Auf der Seite des Förderverein Segelkunstflug in Baden-Würtemberg ist die Ausschreibung zum diesjähringen Salzmann-Cup veröffentlicht worden. Anmeldungen sind ab sofort auch möglich.

Dieser Wettbewerb ist besonders beliebt durch die Austragung in drei Klassen. Denn neben den gewohnten Advanced und Unlimited Teilnehmern werden hier besonders die Sportsman Piloten (und natürlich auch Pilotinnen) bevorzugt angenommen.

Diese wiederum dürfen einen Safety-Piloten mitnehmen, der sie dann im Flug verbal coachen, oder notfalls natürlich auch eingreifen kann.

Wir hoffen sehr, dass der Wettbwerb dieses Jahr endlich mal wieder stattfinden kann. Vor allem, da wir bereits die Möglichkeit hatten in Ansbach (LINK) zu trainieren…

Wie sich das damals abgespielt hat könnt ihr in folgendem Blogeintrag (LINK) nachlesen.

Bis bald – Euer Dideldum

Blog Eröffnung Saison 2022

Hoffnung und Vorfreude auf die kommende Saison

Endlich ist es soweit, und auch hier tut sich wieder etwas. Die Termine sind aktualisiert, und der Kalender füllt sich so langsam mit (bestätigten) Terminen von Trainings und sogar Wettbewerben.

Aber der Reihe nach. Nachdem wir ja alle hoffentlich Corona-Konform in das Jahr 2022 hineingerutscht sind, standen wir alle wieder vor der alten Frage:

Wer wird denn mit wem, wann und wo auf welchem Flugzeug trainieren. Und vor allem für welchen Wettbewerb?

Zumindest stand heute (Anfang März) gibt es sowohl Ausrichter, als auch Termine für den Salzmann Cup, eine DM und sogar die WM.

Nachzulesen auf der rechten Seite dieses Blogs.

Weiterhin hat sich für mich Flugzeug technisch erst mal nicht viel geändert. Ich darf weiterhin auf dem Swift D-7125 trainieren und auch an Wettbewerben teilnehmen.

„Mein“ Swift und ich in Ansbach

Es gab keine weiteren Unfälle, LTAs oder ähnliches auf Grund dessen wir auf weitere Flugzeuge verzichten müssten.

Also stehen soweit erst mal alle Ampeln auf Grün.

Ich selbst bin mittlerweile Vater einer etwa 10 Monate alten Tochter. Sie war bereits auf dem ein oder anderen kleinen Wettbewerb im Jahr 2021 mit. Und bis jetzt war das kein Problem.

Auch oder vor allem wegen meiner Frau Linda, konnte ich bis jetzt ohne nennenswerte Einschränkungen meinem Hobby weiter nach gehen!

Danke mein Schatz!!!

Wir hoffen alle, wenn Ende März weitreichende Einschränkungen auf Grund der weltweiten Pandemie zurückgefahren werden sollen, dass wir alle eine schöne, erfolgreiche und vor allem unfallfreie Saison 2022 erleben dürfen.

Auf die Ereignisse im Zusammenhang mit der Ukraine gehe ich an dieser Stelle ganz bewusst nicht ein. Nicht weil ich das Thema ignoriere, sondern weil ich denke, dass Politik in diesem Blog einfach nicht zu suchen hat.

Also packen wir es an, lasst uns die Schleppmaschinen tanken, die Segelflugzeuge aufrüsten und die Ärmel hochkrempeln. Es gibt ein paar knackige Figuren für die Free Known. Erste Programm-Vorschläge gibt es dazu auch schon. Mal schauen ob es auf der DM eine weitere Episode der Serie „Wir verbrennen gemeinsam unsere Programmzettel“ gibt, oder ob es sogar den ein oder anderen Flug geben wird, der am Ende vielleicht Spaß gemacht hat…

Schaut auch gerne mal auf meinem Linktree ( https://linktr.ee/acroglider1187 ) vorbei.

Bis dahin – Euer Dideldum 😊

Nachlese zur Trainingswoche in Ansbach

Es hat leider einige Zeit gedauert, bis ich diesen Beitrag verfassen konnte.

Zum einen, weil die letzten beiden Wochen durch Gartenarbeit und unser Vereinsfluglager bestimmt wurden. Zum anderen aber sicherlich auch weil ich diese kurze aber intensive Woche erst einmal verarbeiten musste.

Gruppenbild

300 m – 500 m – 1.000 m / T – 15 min.

Kurz gesagt, wer dabei war, weiß jetzt einfach Bescheid…

Und was soll ich euch jetzt anderes sagen, außer:

ES WAR EINFACH DER HAMMER !!!

Dabei muss es sich um die Mischung aus den verschiedensten Teilnehmer*innen, dem besten deutschen Kunstflug-Trainer, den es zur Zeit gibt, einem tollen ortsansässigem Verein, dem absolut besten Schlepper der Welt (Semih von ISS-Aviation mit der WT9 Dynamic D-MHIS) relativ guten Wetterbedingungen und sicherlich ein bißchen positiver Fügung des Schicksals gehandelt haben.

Schorsch Dörder (BWLV) mit Martin Pohl (KFAO) sowie Gustav (Katze)

Jedenfalls war das entstandene „Gesamtkunstwerk“ in der Nachschau betrachtet einfach grandios.

Ich will kurz die erreichten Ziele der Trainingswoche umreißen, damit man einen Eindruck davon bekommt, dass wir fliegerisch auch produktiv waren:

  • 1x Basic Aerobatic Rating
  • 1x Segelkunstflug-Lehrer Ausbildung abgeschlossen
  • 1x Leistungsabzeichen Segelkunstflug Stufe Silber
  • Mehrere erfolgreiche Fox-Einweisungen und Typenfliegen auf SZD 59
  • 1x begonnene dauerhafte Umschulung von Fox auf Swift
  • Diverse Trudeleinweisungen im Fox (sowohl mit Neulingen, als auch mit fortgeschrittenen Segelkunstfliegern zur Auffrischung)
  • 106 (!!!) Kunstflug-Trainingsstarts innerhalb von drei fliegbaren Tagen mit 1a F-Schlepps von Semih und seiner WT9 „Dynamic“ jedesmal auf 1.250 m AGL
  • Gefühlt 12 verkaufte „Lichtschwerter“
  • Eine unfallfreie und sichere Woche
  • JEDE MENGE SPASS !!!!!!!!!!!

ERSTER Gästebucheintrag im neuen Gästebuch

Eigentlich könnte ich meinen Blogbeitrag hier nun beenden, denn die Fakten sind aufgezählt, und die Stimmung und das positive Gefühl vor Ort lässt sich eh kaum im geschriebenen Wort ausdrücken.

Debriefing…

Dennoch möchte ich gerne noch in ein paar Zeilen versuchen, meine Eindrücke von dieser Woche wieder zu geben.

Wie bereits mehrfach erwähnt, sollte warscheinlich alles einfach so sein. Aber es hat sich mal wieder gezeigt, dass ein wild zusammengwürfelter Haufen von kunstflugbegeisterten nicht nur im Stande ist einen sicheren Flugbetrieb auf die Beine zu stellen, sondern sich an einem Flugplatz, an dem wir schließlich nur Gäste waren, uns so zu benehmen, dass der Vorsitzende des Vereins uns bereits am dritten Tag eingeladen hat, jederzeit wieder zu ihm auf den Flugplatz zu kommen.

Das ist es eben auch was uns ausmacht. Wir versuchen den Flugbetrieb und sämtliche damit verbundenen Abläufe so sicher und so „professionell“ wie möglich zu gestalten. Wer im heimischen Verein so manches mal die Nase rümpft oder gar die Augen schließt wenn etwas droht aus dem Ruder zu laufen, so passt bei uns naturgemäß einfach jeder auf jeden (und jede) auf, damit wir am Ende einer solchen Woche immer noch die gleiche Teilnehmer-Anzahl haben, wie am Anfang.

Jetzt über die gelernten fliegerischen Inhalte zu schreiben würde den Rahmen mehrfach sprengen. Zusammengefasst kann aber gesagt werden, dass alle Teilnehmer mit Ihrer Ausbeute an Flügen, und den darin Enthaltenen Trainingselementen zufrieden waren.

Insider 🙂

Besonders möchte ich hier aber auf einen meiner schönsten Ausbildungsflüge als Segelkunstflug-Lehrer eingehen, den ich in meinem Fliegerleben machen durfte. Eine Teilnehmerin des Lehrgangs muss wohl vor ziemlich langer Zeit ein sehr schlimmes (und sicherlich für Sie auch einschneidendes) Erlebnis mit einem Standard-Cirrus gehabt haben, der auf einem „normalen“ Überlandflug irgendwann nach einen ungewollten Strömungsabriss ins Trudeln geraten ist.

Kein Problem wird ein jeder jetzt denken, dann leite ich einfach wieder aus. Schlimm nur, wenn der Flieger den gewohnten Steuermaßnahmen nicht folgen will und das Trudeln eben NICHT aufhört. Gott sei Dank ging diese Anekdote damals für die Teilnehmerin aber gut aus. Nur hat sie es leider in den folgenden Jahren nie wirklich geschafft, dieses „Trauma“ wieder los zu werden.

Nachdem mich einige Teilnehmer (die auch teilweise selber Fluglehrer sind) darauf angesprochen hatten, ob ich denn nicht mit ihr mal trudeln wollte, kam von mir nur ein kurzes: „Na klar – falls Sie das auch möchte…!“

So nahmen wir beide uns eines Nachmittages (kurz nachdem sie bereits erfolgreich Ihr Basic-Aerobatic Rating bestanden hatte) den Fox und sind nach einem sehr ausführlichen Briefing VOR dem Flug in den Fox gestiegen um zu trudeln.

Zusammengefasst war es einfach ein toller Flug mit am Ende fasst 8 Trudelumdrehungen und ein paar abschließenenden Rollen. Demzufolge beschränkte sich unser gemeinsames Debriefing zunächst nur auf eine kurze Umarmung mit einem großen Lächeln auf BEIDEN Gesichtern…

Für mich war es eine große und sehr ernstzunehmende Aufgabe, dieses Flugerlebnis so positiv wie möglich zu gestalten. Dass mir das tatsächlich gelungen ist, treibt mir noch Tage später einen positiven kalten Schauer den Rücken runter…! 😉

Trotz Regen war die Stimmung gut!

So komme ich abschließend zu dem Punkt Verantwortung. Unsere Verantwortung als Segelkunstflieger, einen Flug sauber und sicher vorzubereiten, durchzuführen und auch nachzubereiten. Unsere Verantwortung dem Platzhalter gegenüber ihn nicht bei den Anwohnern, beim Luftamt oder bei den eigenen Vereins-Mitgliedern in Ungnade fallen zu lassen. Und für die der erste Vorsitzende zusammen mit den Organisatoren im Vorfeld erst mal die Hand ins Feuer gelegt hat, dass ihr Flugplatz und das Vereinsheim nicht verwüstet werden. Und zu guter Letzt auch eine Verantwortung unseren „Schülern“ und Zuschauern gegenüber, die allesamt zu uns aufblicken, weil wir (die etwas erfahreneren) die sind, die unsere Erfahrung gerne und möglichst oft mit Ihnen teilen wollen. Ich wurde mehrfach angesprochen, dass uns das so symphatisch macht. Aber ich erinnere mich an eine Zeit in den Jahren 2009 – 2010, in der ich mich auf meine eigene erste Segelkunstflug WM vorbereitet habe. Und damals waren es eben die Eugen Schaals, Maxu Feyerabends, Gisbert Leimkühlers oder wer auch sonst, die UNS (den blutjungen und absolut Ahnungslosen Wettbewerbs-Anfängern) in kürzester Zeit so sehr von ihren eigenen Erfahrungen haben lernen lassen, dass wir (Team Germany: Michael Spitzer, Jochen Reuter und meine Wenigkeit) auf der allerstenen WM in der Advanced Klasse im finnischen Jämijärvi gleich mal Team Weltmeister geworden sind……..

Ich liebe es einfach mich im Kreise der Kunstflieger zu bewegen. Es macht Spaß mit wissbegierigen Anfängern zu arbeiten, Freunden beim Umstieg auf ein anderes Flugzeug Muster oder den Experten beim feilen an Ihren „Angst-Figuren“ zu helfen. Nicht nur sondern vor allem auch durch die Unterstützung von Schorsch Dörder (BWLV), dem Inbegriff der deutschen Segelkunstflug-Trainer ist es möglich in einer Trainingswoche, die am Ende aus nur drei fliegbaren Tagen bestand, so viel in so kurzer Zeit zu erreichen. –> Danke Schorsch!!! (wir rechnen dir das immer wieder sehr hoch an…)

Das soll es dann auch erst mal gewesen sein. Ich hoffe, dass es an dieser Stelle noch weiteres über die Segelkunstflug Saison 2020 zu berichten gibt. Im Moment sind jedenfalls noch ein kleines Training in Wilsche, und der bayrische DoSi-Wettbewerb im Gespräch. Mal schauen, was wir davon dieses Jahr alles noch machen können.

Bleibt gesund, fliegt immer schön vorsichtig, und wer jetzt Lust bekommen hat, nach meinem ganzen geschreibsel uns mal zu besuchen: Gäste sind immer und an allen Orten bei uns herzlich willkommen. Und wer weiß, ob nicht nach einem Gastflug im Fox jemand sagt, jawoll, das möchte ich auch gerne lernen.

Beste Grüße und bis hoffentlich bald – Euer Didelum

1. Acro-Training in Ansbach-Petersdorf (EDQF)

Wir fliegen!!!

Wer hätte vor ein paar Wochen gedacht, dass ich das hier in 2020 nochmal schreiben kann. Aber es ist wahr. Wir sind aktuell in Ansbach Petersdorf und wir trainieren.

Es war ein etwas komplizierter Weg bis hier hin, und deswegen erspare ich auch sämtliche Details, aber Fakt ist, dass wir seit Sonntag am schönen Flugplatz Ansbach sind, und trainieren können.

Wir, dass sind ein paar bekannte Gesichter aus dem Wettbewerbsgeschehen, sowie zwei Grundschüler und ein Acro-FI Anwärter.

Team Swift (v.l.n.r. Dideldum, David, Steffen und Martin)

Das schönste aber ist, dass ich tatsächlich jetzt auch auf einen Swift fliegen darf.

Der Swift (D-7125) gehört einer Haltergemeinschaft und ist beheimatet am Flugplatz Aue-Hattorf am Harz.

Da der KFAO (Kunstflugförderverein Aufschwung Ost e.V.) einen Anteil an diesem wunderschönen Flieger hält, durfte ich nach super Vorarbeit von David und nach kurzem o.k. aller Miteigner ein paar Tage vor Begin des Trainings meinen Chartervertrag unterschreiben.

Die ersten zwei Starts waren einfach nur ein Traum, und jetzt heißt es üben, üben, üben………..

Da auch Schorsch Dörder als Trainer vor Ort ist, sehe ich aber sehr zuversichtlich auf die kommende Woche, da Schorsch genau weiß, woran ich jetzt feilen muss.

Die Wetteraussichten sind jedenfalls überwiegend gut, so dass ich hoffe, dass am Ende der Woche viele Starts in meinem Flugbuch stehen werden.

Nebenbei schule ich ein wenig den FI-Anwärter, oder fliege als Safety Pilot im Fox (D-6660, „Reisswolf“) mit.

Ich werde versuchen, die nächsten Tage noch ein wenig zu berichten.

Es wird jedenfalls eine spannende Woche mit vielen neuen Eindrücken.

Was ich aber jetzt schon mit Sicherheit sagen kann ist, dass ich mit dem Swift einen würdigen Nachfolger gefunden habe, der den Verlust unseres Spuki (D-1187) mit Sicherheit schnell kompensieren kann.

Beste Grüße aus Ansbach – Euer Dideldum 😉

Ein glücklicher Dideldum vor seinem ersten Start auf der D-7125

Und wir fliegen doch…

Hallo liebe Leser, erwartungsgemäß war es etwas länger ruhig auf dieser Seite. Jedoch will ich versuchen euch ab und zu einen kleinen Einblick in die Vorbereitungen auf die Wettbewerbs-Saison 2020 zu geben.

Damit hat im Januar der letzte Blogeintrag auf dieser Seite begonnen. Und lange sah es so aus, als könnte das auch der letzte Eintrag für dieses Jahr bleiben.

Viel hat sich in der Zwischenzeit für uns verändert, nicht nur im Hinblick auf die Fliegerei, sondern auch in unserem Alltag (so man ihn denn im Moment so nennen möchte…)

Trotzdem gibt es immer Licht am Ende des Tunnels, und bei wem das Glas auch immer halb voll ist, so wie bei mir, der wusste, es wird die Zeit kommen, in der auch wir die Welt „wieder auf den Kopf drehen werden“.

Umso glücklicher bin ich, dass ich vor einiger Zeit von Matze angesprochen worden bin, ob ich mir nicht ein  (auf Grund der Hygiene- und Abstandsregeln stark verkleinertes) Training bei ihm zu Hause in Bayreuth vorstellen könnte.

Natürlich habe ich sofort (aber zunächst noch unverbindlich) zugesagt, und war fortan voller Hoffnung wenigstens ein paar Starts unter gleichgesinnten machen zu können.

Jedoch stellte sich mir nun erneut mein Problem in den Weg, über kein Flugzeug mehr im „direkten“ Zugriff verfügen zu können.

Da der LV NRW zwar erwägt den verloren gegangenen Fox (D-1187 „Spuknich“) durch ein baugleiches Modell zu ersetzen, dieser Prozess aber auch wegen Corona sicherlich noch bis 2021 dauern wird, musste eine Alternative gefunden werden.

Alle hinreichend bekannten Haltergemeinschaften hatte ich bereits mehrmals angefragt, mit dem Ergebnis das teilweise anderen Piloten der „Vortritt“ gelassen wurde. Aber sei es drum. Es sind die Besitzer die die Entscheidungen treffen…

Als absoluter Glücksfall und finaler Helfer in der Not hat sich am Ende der KFAO herauskristallisiert. Ein paar handverlesene Mitglieder dürfen ja nun seit geraumer Zeit auf dem Swift D-7125 fliegen. Dieser gehört einer relativ großen Haltergemeinschaft und ist normalerweise in Aue stationiert.

D-7125
Swift S-1, D-7125

Noch vor Corona hatte ich über den Vermittler David Tempel (dem ich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich für sein Engagement danken möchte) eine Zusage, den Flieger 2020 nutzen zu können.

Und auch trotz Corona ist dieses Angebot vor kurzem für das Trainingslager in Bayreuth noch einmal bekräftigt worden.

Ich hoffe, dass diese Zusammenarbeit noch ganz lange anhalten wird, und ich mit diesem Flugzeug eine neue fliegerische Heimat finden kann, so wie ich sie seit über einem Jahrzehnt auf „unserem Spuki“ einmal hatte!

So freuen sich Linda und ich nun, zum einen ein paar alte Freunde wieder zu treffen, und mit ihnen hoffentlich eine harmonische Trainingswoche zu erleben. Aber zum anderen sicherlich auch auf den ein oder anderen Trainingsstart auf einem mir (fast) völlig unbekannten Flugzeug, auf dem ich mich sicherlich erst einmal eingewöhnen muss.

Gut ist nur, dass auch Schorsch Dörder in Bayreuth anwesend sein wird. Von Ihm kann ich sicherlich viel hilfreichen Input beim Umstieg auf den Swift erwarten.

Wir werde sehen, wie sich in Zukunft die neuen Trainingskonstellationen entwickeln werden.

Sicher ist, dass alte Verbindungen aufbrechen, aber neue im Begriff sind zu entstehen.

Und jeder Neu Anfang trägt sicher auch die Chance etwas Positives hervorzubringen in sich.

Ich freue mich jedenfalls riesig, und hoffe, dass 2021 einfach wieder ein paar Wettbewerbe stattfinden können!!!

Soweit erst mal zum ersten Update für 2020.

Ich werde versuchen die nächsten Tage noch etwas mehr zu schreiben, und vielleicht in Bayreuth auch den ein oder anderen Tag zu bloggen.

Stay tuned – Euer Dideldum 😉

Saison 2020 – Training beginnt im Kopf

Hallo liebe Leser,

erwartungsgemäß war es etwas länger ruhig auf dieser Seite. Jedoch will ich versuchen euch ab und zu einen kleinen Einblick in die Vorbereitungen auf die Wettbewerbs-Saison 2020 zu geben.

Zunächst einmal zu den Ausgangsbedingungen:

Die Figuren für die Free Known sehen wie folgt aus:

Figurenauswahl Free Known 2020

Nun gilt es, daraus ein möglichst sinnvolles und harmonisches Programm zu zaubern.

Da das dem ein oder anderen besser oder weniger gut gelingt, stimmen wir uns natürlich eng darüber ab.

Vor kurzem habe ich in Oerlinghausen an einem B-Trainer Lehrgang teilgenommen. Dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr 😉

Des weiteren plant unsere „Muddi“ Franzi Kaiser im Moment ein erstes Winter-Treffen der Nationalmannschaft.

Dort werden die Planungen für 2020 konkretisiert und jeder entwickelt seinen individuellen Trainingsplan.

Logischerweise werden nicht immer alle am gleichen Ort und zur gleichen Zeit trainieren.

Für mich geht es in mittlerweile gewohnter Weise im Frühling zu „Schorsch“ Dörder nach Walldürn.

F-Schlepp in Walldürn 2019

Im Sommer stehen die DM in Gera und die WM in Leszno, PL im Kalender.

Gut, dass mein Arbeitgeber bereits 4 Wochen Urlaub am Stück genehmigt hat.

Alles weitere werden wir mal in den nächsten Wochen schauen.

Vor allem die Frage, ob Linda ihre Tätigkeit als Schiedsrichterin fortsetzen darf ist noch nicht ganz geklärt.

Und am Ende brauche ich auch noch ein Flugzeug für die Saison…

Was mit unserem NRW-Fox passiert ist Berichte ich beim nächsten Mal.

Also bleibt gespannt. Liebe Grüße und euch eine schöne und unfallfreie Saison 2020!!!

Euer Dideldum

In Oerlinghausen

Blogabschluss – WGAC 2018 ist vorbei

Hallo zusammen,

das war es leider schon. Die WM 2018 ist vorbei, die Medaillen sind vergeben, und alle Teilnehmer des #teamgermany sind gesund wieder zu Hause angekommen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass es mir eine große Freude war, ein Teil dieses einzigartigen Teams gewesen zu sein!

Piloten, Helfer, Angehörige und Freunde waren jederzeit toll aufeinander eingespielt, immer hilfsbereit und damit Grundstein des Erfolges.

Danke Linda, das Du diesen ganzen Quatsch mitmachst… :-*

In diesem Zusammenhang auch nochmal ein herzliches Dankeschön an unsere „Mädels“ (Linda, Dani, Tine, Verena, Christin und Lara).

Ohne euch wären wir sowohl verhungert, als auch verdurstet.

Ganz zu schweigen von den unzähligen Abwasch-Orgien, Abrüsthilfen, mentaler sowie physischer Untertützung und so weiter und so weiter.

DANKE!!!

Ebenso möchte ich an dieser Stelle den Dank an den DAeC LV NRW richten. Toll, dass wir den Fox D-1187 „Spuknich“ immer wieder für solche Meisterschaften nutzen dürfen.

Und zu guter letzt geht natürlich auch ein Dank an den Ausrichter.

Sicherlich gab es hier und da, vor allem im Bereich Kommunikation ein paar kleine Verbesserungen. Aber letztendlich wären wir aufgeschmissen, ohne Vereine bzw. Institutionen die so ein großes Event organisieren und durchführen…

 

Und natürlich Danke an unsere „Team-Muddi“ Franzi Kaiser. Du hast den Haufen echt toll zusammen gehalten!

Was bleibt ist abgesehen von den vielen tollen Erinnerungen eine Vielzahl an Erfolgen!

Fangen wir doch gleich mit dem größten an:

Deutschland ist Team-Weltmeister in der Unlimited Klasse!

(Dazu gehören namentlich: Moritz Kirchberg, Eugen Schaal sowie Eberhard Holl)

Team Germany World Champion 2018
Team Weltmeister 2018, Team GER

 

Des weiteren haben die Piloten im einzelnen folgende Ergebnisse in der Unlimited erzielt:

  • Platz 3: Moritz Kirchberg
  • Platz 5: Eugen Schaal
  • Platz 8: Eberhard Holl
  • Platz 12: Michael Spitzer
  • Platz 20: Sebastian Dirlam

In der Free Unknown belegte Michael Spitzer einen fabelhaften 3. Platz mit einem Fox, und Moritz Kirchberg sicherte sich souverän den Weltmeister Titel in diesem Durchgang!

Podium der Free Unknown
Die Sieger in der Free Unknown

Mit Sigi Mayer aus Österreich hatten wir somit ein Deutsch-sprachiges Podium 😉

Zu guter Letzt holte sich Eugen Schaal den Titel des stellvertretenden Vize-Weltmeister in den unbekannten Programmen.

Unknowns UNL
Die Sieger der Unbekannten, UNL

Kommen wir damit zu den Ergebnissen in der Advanced Klasse:

  • Platz 11: David Tempel
  • Platz 14: Matthias Mühlbacher
  • Platz 22: Sebastian Scholz
  • Platz 25: Holger Geusen
  • Platz 31: Helge Schulz zur Wiesch

Daraus ergeben sich folgende Einzelergebnisse:

Free Known Podium ADV
Die Sieger der Free Known in der ADV

 

David Tempel wird Vize-Weltmeister in der Free Known.

In der Team Wertung wird das Team Germany in der Advanced sehr souverän und auch leider richtig knapp Vierter.

Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit den durchweg guten Ergebnissen!

Darauf lässt sich 2019 in Rumänien aufbauen.

Zum Schluss hat Manfred Echter im Beisein des Contest Director Vladimir Machula die berühmten Worte „I hereby declare the Championships for closed“ gesprochen.

Closing
Vladimir Machula, Contest Director (links) und Manfred Echter, International Jury (rechts)

 

Das war aber nur der Begin einer Party, die Team-intern noch relativ lang andauern sollte.

(Aber: What happens in Zbraslavice stays in Zbraslavice…) 😀

Vielen Dank an alle Leser, die diesen Blog verfolgt haben.

Die Statistiken sprechen da eine ziemlich eindeutige Sprache – ich habe offensichtlich ein paar Leuten die Geschehnisse etwas näher bringen können.

Das freut mich.

Für mich war es ein Versuch, ob ich es schaffe, einen Wettbewerb konzentriert zu bestreiten, und „nebenbei“ noch ein bißchen was zu schreiben.

Ich denke, es hat sich für beide Seiten gelohnt.

Für die Zukunft sei nur soviel verraten:

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb!!! Ich werd in Kürze über in neues Projekt berichten, das mir persönlich extrem am Herzen liegt.

Als kleiner Hinweis –> Vielleicht ist es an der Zeit Ausschau nach einem anderen Flugzeug zu halten… (Genaueres dazu in Kürze an dieser Stelle)

Der nächste Termin in meinem Kalender ist das Kopps-Über-Treffen der Segelkunstflieger Ende Oktober.

Ich freue mich viele von Euch dort wieder zu treffen!!!

Bis bald – Euer Dideldum

Closing Participants
Die Teilnehmer bei der Closing Ceremony

 

12.08.18: Die WM 2018 ist vorbei, und wir sind (Team-)Weltmeister

Hallo alle zusammen,

ein spannender letzter Wettbewerbstag liegt hinter uns. Ein Tag mit Höhen (–>Spitzi ca. 30 m) und Tiefen liegt hinter uns.

Aber was zählt ist: In der UNL ist Deutschland Teamweltmeister!

Wir hatten eine tolle, wenn auch spärlich dekorierte Siegerehrung und eine dem Gesamteindruck angepasste Abschlussfeier.

Aber das #teamgermany hat durchweg tolle Ergebnisse geliefert.

Einen Blogabschluss werde ich in ein paar Tagen verfassen.

Jetzt brauche ich erst mal Zeit die Erlebnisse und Ergebnisse zu verarbeiten.

Aber ihr wisst ja, nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb!

Hier noch ein paar Eindrücke von gestern Abend und heute morgen:

Wir hoffen, dass alle gesund zu Hause ankommen werden.

Danke an das gesamte Team. Es war ne geile Zeit mit euch, die ich so schnell nicht vergessen werde!!! Danke!

Sogar das Team Schweiz gehört jetzt irgendwie ein bißchen zu uns…

Bis bald – Dideldum

11.08.18: UNL fliegt Unknown 3 und ADV hat Feierabend

Guten Morgen,

Nach einem leckeren Pizza-Essen gestern heißt es heute noch mal Daumen für die UNL drücken.

Die Bedingungen sind soweit ganz gut, und der Plan sieht einen letzten Durchgang für die UNL vor.

Während dessen kann die ADV schon mal langsam Anfangen die Wettbewerbs-Anspannung herunter zu fahren und ich den Feier-Modus umschalten…

Die Ergebnisse aus Deutscher Sicht können sich wirklich sehen lassen!

Auch das Team Ergebniss gibt Anlass zur Freude:

Jetzt schauen wir mal, was wir in der UNL noch „reißen“ können…

Das Programm scheint etwas Höhenkritisch zu werden, da wir oft und schnell auf dem Rücken unterwegs sind, und es viel negativ um die Ecke geht.

Wir sind gespannt aber optimistisch!

Bis später – Dideldum

10.08.18 (Update) – Day is officialy cancelled

Soeben erreichte uns folgende SMS:

10AUG Flying for today is cancelled. „Visible moisture“ will stop falling after 1900LT and it is too late. Briefing tomorrow at 0800LT.

Damit bleibt nur noch morgen ein Zeitfenster bis ca. 16:00 Uhr um zu fliegen.

Wir wissen leider noch nicht welche Klasse das sein wird. Es spricht aber viel für die UNL…

Jetzt kümmern wir uns noch um die Flugzeuge, um dann zum gemütlichen Teil überzugehen.

Bis bald – Dideldum

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